Kategorie: Digitale Angebote
Telemonitoring für COPD-Patient*innen
Projekt Details
Ziele
- Den Gesundheitszustand der betroffenen Patient*innen lange Zeit stabil zu halten
- Die Lebensqualität der Patient*innen zu verbessern
- Wiederholte Krankenhausaufenthalte nach einer schweren Verschlechterung zu vermeiden
Damit verbunden wird auch eine Entlastung der Lungenambulanzen sowie eine Reduktion von Hospitalisierungs- und Transportkosten angestrebt.
Umsetzung und Status Quo
Im Rahmen des Telemonitoring-Programms COPD werden Patient*innen nach einem stationären Aufenthalt wegen einer akuten Verschlechterung ihrer COPD in das Telemonitoring aufgenommen. Sie erhalten Messgeräte für zu Hause sowie ein Tablet, mit dem die Messwerte und ein kurzer täglicher Fragebogen einfach übermittelt werden können. Die eingehenden Werte werden in einem eigens eingerichteten Tele-Care-Center laufend überprüft. Bei Auffälligkeiten nehmen speziell geschulte Pflegekräfte Kontakt mit den Patient*innen auf und stimmen sich bei Bedarf mit den behandelnden Ärzt*innen ab.
Am Programm beteiligt sind derzeit vier Kliniken des Wiener Gesundheitsverbundes: die Klinik Hietzing, die Klinik Penzing, die Klinik Ottakring und die Klinik Floridsdorf.
Nach einer umfassenden Vorbereitungsphase, in der gemeinsam mit lungenfachärztlichen Expert*innen ein detailliertes Organisationskonzept erstellt wurde, ist das Programm im November 2025 in den Pilotbetrieb gestartet. Seither werden laufend Patient*innen aus den vier teilnehmenden Kliniken in das Telemonitoring aufgenommen. Begleitend wird das Programm evaluiert, um Auswirkungen auf neuerliche Krankenhausaufenthalte zu untersuchen und die Versorgung kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Telemonitoring COPD ist damit ein wichtiger Schritt, um die Versorgung von Menschen mit COPD in Wien zu verbessern und die Möglichkeiten der digitalen Medizin gezielt für eine besonders vulnerable Patient*innengruppe zu nutzen.
