Kategorie: Patient*innenbeteiligung

Patient*innenpartizipation im Wiener Wundnetz

Projekt Details

Hintergrund

Menschen mit chronischen Wunden sind eine vulnerable Gruppe. Oft treten Wunden erst im höheren Alter auf.  Neben Faktoren wie eingeschränkter Mobilität und sozialer Isolation tragen auch Schmerzen zu einer Verschlechterung der Lebensqualität bei.

Da es derzeit keine großen Selbsthilfegruppen oder andere Interessensvertretungen für Menschen mit chronischen Wunden gibt, wurde das Projekt initiiert, um auf die Bedürfnisse und Erfahrungen der Betroffenen aufmerksam zu machen.

Ziele

Mithilfe der direkten Einbeziehung von betroffenen Menschen mit chronischen Wunden in die Planung der Versorgungsgestaltung, soll daher in diesem Projektvorhaben die Akzeptanz und Annahme der Versorgungsangebote erhöht werden und gleichzeitig die vorhandenen Angebote (des Wiener Wundnetzes) breiter bekannt gemacht werden.

 

Umsetzung

Es wurden qualitative Interviews mit Patient*innen und Behandler*innen geführt. Die Gespräche wurden analysiert und Maßnahmen abgeleitet. Die Umsetzung erfolgt schrittweise im Rahmen der Weiterentwicklung des Wiener Wundnetzes.

Status Quo

Bis Ende 2028 werden laufend eingebrachte Erfahrungen aus dem klinischen Alltag bezüglich der Bedürfnisse aus Perspektive der Betroffenen im Wiener Wundnetz besprochen und nach Möglichkeit berücksichtigt.

Mittlerweile hat sich auch eine kleine Selbsthilfegruppe gebildet, welche sich regelmäßig zum Austausch trifft.

Logo Ludwig Boltzmann Forschungsgruppe Alterung und WundheilungLogo Wiener Wundnetz

Projektstatus

abgeschlossen