Kategorie: Chronische Krankheiten

Kompetenzzentrum für Postakute Infektionssyndrome (PAIS)

Projekt Details

Hintergrund

Postakute Infektionssyndrome beschreiben einen Zustand, bei dem Patient*innen nach einer akuten Infektionskrankheit anhaltende oder wiederkehrende Symptome erleben. Die Erkrankung hat bereits vor der COVID-19-Pandemie mindestens 25.000 Menschen in Österreich betroffen und ist durch pathologische Fatigue, Post-Exertional-Malaise, Schlafstörungen, Schmerzen, neurokognitive und immunologische Beeinträchtigungen charakterisiert. Die Erkrankung führt bei einem Großteil der Betroffenen zum Verlust der Arbeitsfähigkeit und kann bis zur vollständigen Bettlägerigkeit und Pflegebedürftigkeit reichen.

Ziele

Ziel dieses Projekts ist es, ein Kompetenzzentrum in Wien zu etablieren, um als zentrale multidisziplinäre und transprofessionelle Anlaufstelle der frühzeitigen und umfassenden Diagnostik, der Therapieplanung sowie der individuellen Koordination der Behandlungen zu dienen und im Zusammenhang damit Daten für weiterführende Forschungsarbeiten zu generieren.

Umsetzung

Die erste Phase des Vorhabens, Konzeption und Projektvorbereitung, ist abgeschlossen. Aktuell wird an der Umsetzung gearbeitet. Das Zentrum soll 2027 in Betrieb gehen.

Projektstatus

laufend