Kategorie: Fachversorgung/-beratung

Erstversorgungsambulanz im St. Anna Kinderspital

Projekt Details

Hintergrund

Auf Grund von unterschiedlichen Infektionswellen kommt es typischerweise im Winterhalbjahr zu rasch steigenden Patient*innenzahlen bis hin zu einer Verdoppelung in der Notfallambulanz des St. Anna Kinderspitals.

Ziele

  • Entlastung des Krankenhaus Personals
  • Reduktion von Wartezeiten
  • Konzentration der Spitalsressourcen auf die stationären, schwerkranken Patient*innen

Umsetzung

In der Erstversorgungsambulanz (EVA) erfolgt eine Triagierung, anschließend werden die Patient*innen von einer Kinderfachärzt*in /Allgemeinmediziner*in (mit pädiatrischer Erfahrung) begutachtet.

Bei Notwendigkeit kann eine sofortige Zuweisung an die Notfallambulanz des St. Anna Kinderspitals mit vertiefter Diagnostik und Therapie erfolgen.

Patient*innen, bei denen nach erfolgter ärztlicher Behandlung eine weiterführende Behandlung erforderlich ist, werden zur weiteren Betreuung an die jeweiligen Kinder- bzw. Hausärzt*innen zugewiesen.

Status Quo

Die EVA wird gut angenommen, die Wartezeiten werden durch die vorgeschobene Begutachtung verkürzt. In den meisten Fällen ist eine stationäre Aufnahme nicht erforderlich, wodurch Ressourcen im stationären Bereich geschont werden.

Des weiteren trägt die EVA zur Patient*innen- und Mitarbeiter*innenzufriedenheit bei.

Logo St. Anna Kinderspital

Projektstatus

laufend